Zig-tausend „medizinische“ Inkassovorgänge werden für umfangreiche Analysen genutzt. Darauf basierende Inkasso-Strategien und Verfahrens-Abläufe sind auf optimale Ergebnisse und Kostenminimierung ausgerichtet und werden permanent überprüft und angepasst. Individuelle „Inkasso-Pfade“ sind je nach Verfahrensstand sowie Schuldner-Status, -Historie, -Finanzlage und -Reaktionen exakt definiert. So werden Fehler vermieden und unsere Mitarbeiter können sich auf das Wesentliche konzentrieren: ergebnisorientierte Kommunikation mit Ihren zahlungssäumigen Patienten und Kunden.
Um Zeit zu sparen und Übertragungsfehler zu verhindern, sind wir online mit allen deutschen Mahngerichten, unseren Auskunftei-Partnern, Adressermittlern und Banken verbunden. Natürlich können Sie auch online mit uns arbeiten: Aufträge erteilen, Statistiken oder den Stand der Dinge in Ihren Forderungsangelegenheiten ansehen oder Mitteilungen an uns schicken. Details?

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Zahlungssäumige Patienten nehmen „Medizininkasso“ in der Regel als im Gesundheitswesen gängige Praxis wahr – aber deshalb nicht weniger ernst. Schließlich sind alle Schuldner, von denen wir Forderungen „beitreiben“, der Gegenleistungspflicht aus einem Behandlungsvertrag (bislang) nicht nachgekommen: der Bezahlung von Arzt-, Zahnarzt-, Klinik- oder anderen Leistungserbringer-Rechnungen. Und nicht selten sind diese/Ihre Patienten bei uns „alte Bekannte“.
Wir setzen zwar – gerade am Verfahrensanfang - auf offenen Dialog und signalisieren Gesprächsbereitschaft, weil wir gemeinsam mit dem Schuldner schnell zu Lösungen kommen wollen. Dabei machen wir aber klar und deutlich, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist, wenn nicht gezahlt wird. Das spart beiden Parteien Zeit und Geld. Und führt in vielen Fällen zum Erfolg, ohne gerichtlich vorzugehen. Details?

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Zahlungsaufforderungen von Medizininkasso haben einen ganz anderen Effekt als Arzt-, Instituts- oder Klinikmahnungen. Sie zu ignorieren kann bis zum Besuch des Gerichtsvollziehers führen. Patienten, die sich in Zahlungsverzug befinden, wissen, dass die Angelegenheit durch uns immer weiterverfolgt wird. Schritt für Schritt in kurzen Intervallen – wenn es sein muss bis zur Zwangsvollstreckung. Jede Eskalationsstufe ist für den säumigen Zahler mit weiteren Kosten und auch Unannehmlichkeiten verbunden. Dabei ist es allemal günstiger, auf unsere außergerichtlichen Zahlungsaufforderungen zu reagieren und die offene Rechnung zu begleichen, als zu warten, bis der Gerichtsvollzieher kommt. Das ist dann mit zusätzlichen Gerichts- und Gerichtsvollzieherkosten verbunden, die unsere Inkassokosten erheblich überschreiten. Den Kopf in den Sand zu stecken, ist im Inkassoverfahren also sicher nicht mehr die richtige Strategie. Das machen wir klar – sachlich und ohne Emotionen. Details?

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Trotz der immer noch recht guten wirtschaftlichen Gesamtsituation in Deutschland sind nahezu alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen von der ökonomischen Realität betroffen, gegen die sich Wirtschaftsunternehmen seit langem mit ausgefeilten Methoden und speziell dafür ausgebildeten und geschulten Mitarbeiterstäben schützen: über 6,2 Millionen Personen (9,2 Prozent) gelten in Deutschland als überschuldet. Demzufolge ist die Anzahl der Menschen mit negativem SCHUFA-Eintrag unübersehbar hoch. In Bayern und Sachsen sind es „nur“ sieben bis acht Prozent der Bevölkerung, in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg schon zehn Prozent, Spitzenreiter sind Bremen und Berlin mit zwölf Prozent. Das Statistische Bundesamt registrierte für 2018 4.789.663 Mahnbescheide. Nach 2.476.400 Zwangsvollstreckungen wurden 592.144 Vermögensverzeichnisse hinterlegt. In 2.391.943 Fällen wurden Eintragungen zum Schuldnerverzeichnis angeordnet.

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