News

  1. Die Mehreinnahmen von Praxen durch Privatpatienten sind nicht ursächlich für den Ärztemangel in strukturschwachen Gebieten. Das gilt auch für NRW, hat der PKV-Verband ermittelt.
  2. Bund und Länder haben bei der Reform der Sektoren einen kleinen „Fortschritt“ gemacht. Nur reicht das noch lange nicht.
  3. In Schleswig-Holstein hat eine Sozialstation drei Kassenarztsitze erworben und ein MVZ gegründet. Mit diesem bundesweit einmaligen Modell soll es gelingen, junge Ärzte aufs Land zu locken.
  4. Attraktivere Arbeitsbedingungen, mehr Ausbildungskapazitäten und Rückgewinnung von aus dem Beruf ausgeschiedenen Kräften – das fordert die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein.
  5. Der Freistaat Bayern investiert über zwei Millionen Euro in ein Modellprojekt, bei dem Schlaganfallpatienten von der Robotik profitieren sollen.
  6. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe will, dass mehr stationäre Leistungen ambulant erbracht werden dürfen. Bei der Umwandlung von Kliniken wollen sich die Länder ein Türchen offenhalten.
  7. Im Norden der Republik bahnt sich eine Fusion zweier wichtiger Akteure der Kliniklandschaft an. Sie hoffen auf Effizienzgewinne und wollen sich für höhere Qualitätsanforderungen wappnen.
  8. Ein Sozialgericht hat die Amtsermittlungspflicht beim Grad der Behinderung und die Einschätzungen durch Fachärzte betont.
  9. Lob im Großen und Ganzen, Kritik jedoch bei etlichen Details: Während die Pläne für eine neue Approbationsordnung für die DEGAM in die richtige Richtung gehen, sehen die Fakultäten Nachbesserungsbedarf.
  10. Ärzte sind auch Wissenschaftler, sagt die Bundesärztekammer. Das hat Konsequenzen nicht nur für die Ausbildung. Die Kritik an der Lehre der Privat-Unis bleibt nicht aus.