News

  1. Eine „wissensgenerierende Versorgung“ für viele Krebserkrankungen zu etablieren – das war das Ziel, als die „Nationale Dekade gegen den Krebs“ an den Start ging. Aber geht das? Die Initiative DigiNet tritt den Beweis an.
  2. Eine bislang kaum beachtete kardiologische Abteilung zieht plötzlich bekannte Experten an und sorgt für gesundheitspolitische Diskussionen.
  3. Ein Projekt unter Federführung der Charité will die Versorgung älterer Menschen verbessern, die zu Hause gepflegt werden. Jetzt ist es mit dem Preis „Ideas for Impact“ ausgezeichnet worden.
  4. Nur knapp jedes fünfte Krankenhaus verfügt laut DDG über genügend Kenntnisse in der Diabetesversorgung. Die Pläne zur Krankenhausreform adressierten das Problem – blieben aber bislang zu vage.
  5. Herzzentren des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben ein neues Herzklappenersatz-System eingeführt. Erstmals ist der vollständige Ersatz der Trikuspidalklappe per Katheterverfahren möglich.
  6. Brandenburgs Gesundheitsministerin Nonnemacher zeigt sich erleichtert, nachdem die Schließung zweier Abteilungen am Uniklinikum Ruppin-Brandenburg abgewendet werden konnte.
  7. Armut und Krankheit korrelieren. Eine neue Krebsdiagnose kann wenig später selbst zum Armutsrisiko werden, wie eine beim DKK 2024 vorgestellte deutsche Studie zeigt. Mit einem Fragebogen könnten Betroffene womöglich früh erkannt werden.
  8. Die präklinische Entwicklung neuer Krebstherapien im akademischen Umfeld erfordert ein Netzwerk von Spezialistinnen und Spezialisten, die ihre Kompetenzen bündeln. Die Deutsche Krebshilfe fördert in ihrem neuen Schwerpunkt „Präklinische Wirkstoffentwicklung“ drei solcher Projekte mit 20 Millionen Euro für fünf Jahre.
  9. In Sachsen-Anhalt fordert die Vertreterversammlung, auch die Entbudgetierung der Fachärzte voranzutreiben. Für die Landesregierung gibt es von der KV-Spitze Lob.
  10. Was wird aus dem Versorgungssicherungsfonds in Schleswig-Holstein? Die Landesregierung will kürzen, die Opposition genau das verhindern.