News

  1. Kasse muss die Kosten für eine Kita-Begleitung für ein Kind mit Typ 1 Diabetes übernehmen. Hierfür reiche die Betreuung durch einen „im Diabetesmanagement geschulten Erwachsenen“ aus.
  2. Das Statistische Bundesamt erhebt jedes Jahr aufs Neue Kosten und Erträge freiberuflicher Medizinbetriebe. Dabei mitzumachen, ist gesetzlich vorgeschrieben.
  3. Die Arzneimittelkommission hat einen neuen Online-Meldbogen entwickelt, mit dem Ärzte unerwünschte Wirkungen von Arzneimittel mitteilen können. Das neue Design soll die Meldung erleichtern.
  4. Mehr als 1.700 Vertragsärzte und -psychotherapeuten hat der MEDI-Verbund zu den Konsequenzen des Beitragssatzstabilisierungs-Gesetzes befragt. Mehr Privatleistungen, weniger GKV-Termine und -Sprechstunden werden am häufigsten genannt.
  5. Eine Umfrage zur ärztlichen KI-Nutzung im DACH-Raum zeigt klare Diskrepanz auf: Evidenzbasierte Antworten sind für 50 Prozent der befragten Ärzte das wichtigste Kriterium beim Einsatz von KI. Doch es herrscht ein Mismatch zwischen Anspruch und Realität: ChatGPT und weitere allgemeine KI-Tools werden mehrheitlich genutzt.
  6. Private Aufwendungen für eine medizinisch indizierte Behandlung, die wissenschaftlich anerkannt ist, können als „außergewöhnliche Belastung“ bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.
  7. Work-Life-Balance versus Selbständigkeit? Die apoBank verspricht Existenzgründern, mittels flexibler Kredittilgung beides besser unter einen Hut bringen zu können.
  8. Impfschäden nachzuweisen, ist nicht einfach. Hersteller müssen betroffenen Patienten dabei aber mit Auskünften behilflich sein, wenn der behauptete Schaden zumindest nicht unpausibel ist.
  9. Im Saarland sollen künftig auch die Pädiatrie und die Zahnmedizin von Numerus Clausus freien Studienplätzen profitieren.
  10. Zornige Patienten können den Praxisbetrieb erheblich stören. Wie MFA und Ärzte die Situation entschärfen, am Telefon deeskalieren und notfalls das Hausrecht durchsetzen, erklärt Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.